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Zuschuss für Kita Eisenbach

26.03.2020
1,9 Millionen Zuschuss für KiTA Eisenbach vom Freistaat Bayern

Freistaat Bayern fördert zwei Drittel der Gesamtkosten von 2,9 Millionen Euro

Obernburg. Zur geplanten Erweiterung der Kindertageseinrichtung in Eisenbach („KiTa Abenteuerhaus“) hat die Stadt Obernburg ein erfreuliches Schreiben der Regierung von Unterfranken erreicht. Die Regierung teilt mit, dass „die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung des Projekts gegeben sind. Die Kosten wurden überschlägig geprüft und erscheinen für die veranlassten Maßnahmen angemessen.“

„Diese Förderzusage der Regierung ist ein wichtiger Schritt für die Realisierung des Projekts. Mit der Erweiterung der KiTa Abenteuerhaus decken wir den künftigen Bedarf und bieten jungen Familien in Eisenbach optimale Betreuungsmöglichkeiten“, so Obernburgs Bürgermeister Dietmar Fieger. Die Stadt plant den Umbau und die Erweiterung der KiTa Abenteuerhaus in Eisenbach mit je zwei zusätzlichen Kindergarten- (50 Plätze) und Kinderkrippengruppen (21 Plätze). Die Eisenbacher KiTa wächst dadurch deutlich. In Zukunft stehen dort insgesamt 125 Kindergartenplätze (für Kinder von 3 bis 6 Jahren) und 36 Kinderkrippenplätze (für Kinder von 1 bis unter 3 Jahren) zur Verfügung.

Auch in Obernburg und Eisenbach ist der Ausbaubedarf für weitere Plätze in der Kindertagesbetreuung ungebrochen hoch. Steigende Geburten, Zuzug und nicht zuletzt auch die kurzfristige Einführung des sog. Einschulungskorridors haben die Nachfrage weiter ansteigen lassen. Die Erweiterung wird ein Gebäudeneubau neben der bestehenden KiTa werden. Beide Gebäude werden mit einem Speiseraum- und Küchenteil baulich intelligent miteinander verbunden.

Die geschätzten Gesamtkosten für die Erweiterung und den Umbau betragen 2,9 Millionen Euro. Davon hat die Regierung von Unterfranken 2,2 Millionen Euro als zuweisungsfähige Kosten anerkannt und eine voraussichtliche Gesamtzuweisung in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro angekündigt. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten beträgt der Fördersatz damit knapp 66 Prozent.

Der nächste notwendige Schritt ist die Zustimmung der Regierung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Dann kann die Stadt notwendigen Bauarbeiten öffentlich ausschreiben und vergeben. Der Zeitpunkt für den tatsächlichen Baubeginn steht derzeit noch nicht fest.

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