Sammelaufruf Jahrhundertprojekt Digitaler Masterplan
Wer verfügt noch über Unterlagen zum römischen Obernburg?
Im Jahr 1903 wurde der letzte Plan für das römische Obernburg erstellt. Nun sollen alle Informationen von Anbeginn der archäologischen Ausgrabungen in Obernburg in einen Digitalen Masterplan des Stadtgebietes eingetragen werden. Dazu gilt es, sämtliche Dokumente, die es zu Grabungen in Obernburg gibt, zu verwerten.
169 Grabungsmaßnahmen in Obernburg sind bereits in den Ortsakten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege aufgezeichnet. Jedoch sind dort weitgehend erst Maßnahmen ab 1984 wissenschaftlich erfasst. Für das einmalige Jahrhundertprojekt des Digitalen Masterplans des römischen Obernburg werden daher nun Dokumente und Funde zu sämtlichen archäologischen Grabungen in der Stadt wie etwa Aufzeichnungen, Pläne, Fotos und auch Fundstücke gesucht. Alle Nachweise können wichtig sein und als Puzzleteil den großen Plan ergänzen.
Personen, die noch über solche gesuchten Materialien zum römischen Obernburg verfügen, werden freundlich gebeten, sich bei Eric Erfurth, Leiter des Obernburger Römermuseums, zu melden. Die Kontaktdaten sind: E-Mail EErfurth@t-online.de , Telefon 06022-71988.
BU: Nach der Zusammenführung der Grabungsergebnisse im Digitalen Masterplan sind virtuelle Rekonstruktionen der römischen Bauwerke in Obernburg möglich – hier eine Idealrekonstruktion der Benefiziarierstation.
Grafik: Archäologische Staatssammlung München

Stadt Obernburg