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Positive Zwischenbilanz

10.10.2019
Stadtverwaltung zieht positive Zwischenbilanz

Stadtverwaltung Obernburg zieht positive Zwischenbilanz zum Quartalsbeginn

Eine positive Zwischenbilanz zieht die Stadtverwaltung Obernburg zum Beginn des letzten Kalenderquartals 2019. Die Projekte aus dem aktuellen Haushaltsplan laufen planmäßig. In den jüngsten Sitzungen des Stadtrates und des Hauptausschusses berichteten Bürgermeister Dietmar Fieger und Stadtkämmerin Sabine Geutner über den Stand der Dinge.

Sudetenstraße und Wilhelm-Hefner an neue Wasserleitung angeschlossen

Seit Mitte September sind die Hausanwesen in der Sudetenstraße und im vorderen Teil der Wilhelm-Hefner-Straße an die neu verlegte Trinkwasserleitung angeschlossen. Gleichzeitig wurde die bestehende Asbest-Zement-Leitung komplett außer Betrieb genommen. Auf dieser Leitung aus den 60er Jahren waren in der Vergangenheit große Leckagen zu verzeichnen. Der für große Rohrbrüche anfälligste Leitungsabschnitt in Obernburg-Nord ist nunmehr Geschichte.

Planmäßig wird im Augenblick in dem Zwischenstück zwischen Sudetenstraße und Wilhelm-Hefner-Straße noch der Kanal erneuert. Die Arbeiten hierfür werden bis in den November andauern.

Um die Strategie der Stadtverwaltung „Sanieren statt Reparieren“ zügig fortzusetzen, bereitet das städtische Tiefbauamt bereits die nächste Sanierungsmaßnahme vor. Im Frühjahr 2020 soll mit der Sanierung der Trinkwasserleitung in der Schlesierstraße und in der Heinrich-Bingemer-Straße begonnen werden.

Mehrere Projekte abgeschlossen

In seinem Rückblick auf die ersten drei Quartale 2019 wies Bürgermeister Dietmar Fieger auf mehrere abgeschlossene Projekte hin. Im März wurde der neue Parkplatz „Römergässchen“ an den „alten Tennisplätzen“ offiziell der Öffentlichkeit übergeben. 63 neue, innenstadtnahe Stellplätze stehen sowohl Besuchern von benachbarten Behörden (Landratsamt, Finanzamt, Amtsgericht, Agentur für Arbeit) als auch städtischen Mitarbeitern zur Verfügung. Der Fußweg zu den jeweiligen Zielorten beträgt maximal 5 Minuten.

Für Freizeitsportlerinnen und -sportler gibt es seit dem vergangenen Sommer eine neue Anlage. Im Juli wurde die neue Beachvolleyball-Anlage am Salztrögweg eingeweiht und übergeben. Sie ergänzt die dort bereits bestehenden Skater-Halfpipes und die Parours-Anlage um eine weitere sportliche Attraktion.

Im September hat Bürgermeister Dietmar Fieger das innen und außen neu hergerichtete städtische Ämtergebäude an die Justiz übergeben. Seit Anfang April sind dort die drei Abteilungen für Familien-, Betreuungs- und Nachlassangelegenheiten des Amtsgerichts Obernburg untergebracht. Für die neu errichtete Fußgängerrampe überreichte der Amtschef des bayerischen Justizministerium Prof. Dr. Frank Arloth das Signet „Bayern barrierefrei.

In seiner Ansprache wies Bürgermeister Fieger darauf hin, dass die Stadt der Justiz ein Objekt vermietet, das den Ansprüchen an ein modernes Gerichtsgebäude entspricht. Die Vermietung an den Freistaat Bayern bedeutet eine Stärkung des Behördenstandorts Obernburg und die Zukunftssicherung einer städtischen Immobilie.

Mehrere Projekte begonnen

Begonnen hat der Umbau des „Alten Kindergartens“ in Obernburg. Hier soll im Lauf des Jahres 2020 eine Soziale Integrationsstätte entstehen. Im Erdgeschoss wird ein Seniorentreff mit Mehrzweckräumen eingerichtet. Im ersten Obergeschoss wird es Räumlichkeiten für soziale Beratung geben und im Dachgeschoss wird in Zukunft der Obernburger Jugendtreff zu Hause sein. Zu den geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro erhält die Stadt einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 1,35 Millionen Euro.

Am neu zu gestaltenden Platz an der Ecke Lindenstraße – Burenstraße ist der Abriss der alten Scheune abgeschlossen. In Vorbereitung ist die Vergabe der erforderlichen Bauleistungen. In einem ersten Bauabschnitt sollen hier eine neue Bushaltestelle und ein Ort zum Ankommen von Busreisegästen entstehen. In einer weiteren Ausbauphase ist ein Tourist-Info und ein Durchgang zum Täschenturm in die Innenstadt vorgesehen.

Weitere Kapazitäten zur Kinderbetreuung notwendig

Die Vorbereitungen für die Erweiterung der Kindertagesstätte „Abenteuerhaus“ Eisenbach laufen ebenfalls nach Plan. Der Förderantrag bei der Regierung von Unterfranken ist gestellt. Das Architekturbüro erstellt im Augenblick die Unterlagen für den erforderlichen Bauantrag. Nach Abschluss dieses Projekts werden in Eisenbach zwei weitere Kindergartengruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren und zwei weitere Kinderkrippengruppen für Kinder von eins bis drei Jahren in Betrieb gehen.

Bis dahin werden im städtischen Stiftshof zwei provisorische Krippengruppen eingerichtet. Die Genehmigung des Landratsamtes für die Nutzungsänderung liegt vor. Die Handwerkerarbeiten für den Umbau im Inneren des Erdgeschosses sind bereits vergeben. Die vorübergehende Kinderbetreuungseinrichtung soll zum Jahresbeginn 2020 in Betrieb gehen.

Mangels Kapazitäten kann das Architekturbüro die Planung für den Umbau der Kindertagesstätte „Sonnenhügel“ im Augenblick nicht fortsetzen. Nach einer intensiven Aussprache in der letzten Stadtratssitzung hat die Verwaltung den Auftrag mitgenommen, die Zwischenzeit zu nutzen und auch die Option eines alternativen Standortes mit einem Neubau intensiv zu prüfen.

Stadtverwaltung für 2018 einstimmig entlastet

Seine einstimmige Entlastung erteilte der Stadtrat für das Haushaltsjahr 2018. In finanzieller Hinsicht war das Jahr 2018 sehr erfolgreich. Bei einer Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt in Höhe von 4,5 Millionen Euro konnte ein Überschuss von insgesamt 5,5 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Dieses Jahresergebnis und der weitere konsequente Schuldenabbau versetzen die Stadt in die Lage, für die Realisierung ihrer zahlreichen Projekte auch in diesem Jahr wieder ohne neue Kreditaufnahmen auszukommen.

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