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Bürgermeister a.D. Imhof verstorben

08.02.2021
Obernburg in Trauer: Bürgermeister a.D. Wendelin Imhof ist verstorben

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Obernburgs früherer Bürgermeister Wendelin Imhof verstorben

Im Alter von 88 Jahren ist am Montag der langjährige Bürgermeister von Obernburg, Wendelin Imhof verstorben. Imhof war gebürtiger Obernburger und von Beruf Architekt. Am 2. November 1975 wurde er zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt. Dieses verantwortungsvolle Amt übte er fast drei Jahrzehnte lang bis zum 30. April 2002 aus.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz und seinem Engagement prägte Imhof die Entwicklung der Stadt Obernburg maßgeblich. In seine Amtszeit fielen der erste Umbau des Obernburger Altstadtkindergartens, die Eingemeindung Eisenbachs, die Erweiterungen der Johannes-Obernburger-Volksschule und der Valentin-Ballmann-Halle zur Dreifachsporthalle, der Bau des Landschaftsfriedhofes Eisenbach und der Bau der Seniorentagesstätte „Am Stiftshof“. In seine Amtszeit fielen die auch Ausweisung und die Fertigstellung von Neubaugebieten wie der Rüdhölle, Mühlrain I, II, III, Kurzer Berg-Lauterbach und das Industriegebiet „Im Weidig“. Auch am Bau der Mainbrücke und des Brückenstegs war er als Bürgermeister maßgeblich beteiligt.

Weitere Projekte waren die Sanierung des Feuerwehrhauses Eisenbach und der Neubau des Feuerwehrhauses Obernburg, der Bau des Römermuseums, die Neugestaltung des OVGO-Geländes, der Rathausumbau, der Bau des Ämtergebäudes sowie der Umbau der Stadthalle.

Wendelin Imhof war ebenfalls maßgeblich an der Altstadtsanierung beteiligt. Er rief das Altstadtfest ins Leben und baute die Kochsmühle in eine Städtische Musikschule und in die Kleinkunstbühne um. Er führte die Ferienspiele und das städtische Zeltlager ein, pflegte die Städtefreundschaft mit Ebbs (Tirol) und war maßgeblich an der Städtepartnerschaft mit der Ungarischen Stadt Aszód beteiligt. Imhof war Mitglied in vielen Verbänden wie dem Landschaftspflegeverband Unterfranken, dem regionalen Planungsverband und dem Kreisverband Garten und Landschaft. Auch in zahlreichen Vereinen war Imhof jahrelang in führenden Positionen tätig, unter anderem als langjähriger Vorsitzender der TUSPO Obernburg und des Vereins „St. Anna-Kapelle Obernburg“.

Aufgrund seines vielfältigen kommunalen und gesellschaftlichen Engagements wurde Wendelin Imhof mehrfach ausgezeichnet: 1984 mit der Goldenen Ehrenplakette der Stadt Obernburg, 1994 mit der Kommunale Verdienstmedaille in Bronze und 2002 mit der Bürgermedaille in Gold der Stadt Obernburg.

Text, Foto: Stadt Obernburg

Foto: Der frühere Bürgermeister Wendelin Imhof ist am Montag im Alter von 88 Jahren verstorben.

Kategorien: Pressemitteilung Stadt Obernburg, Kultur & Geschichte

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