Stadt Obernburg Stadt Obernburg

Tempozonen und Spielstraßen

21.04.2020
Appell an die Bürgerschaft: Einhaltung der Verkehrsregeln / Gemeinschaftsinteresse

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadt Obernburg hat einige Anstrengungen unternommen, die Belastung der Bevölkerung durch Verkehrslärm & Abgase zu senken und zugleich die Verkehrssicherheit zu erhöhen:

·         Nahezu flächendeckende Einführung der Tempo-30-Zone in den Wohngebieten.

·         Einführung des verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs in der Römerstraße als Tempo-20-Zone.

·         Ausweisung von verkehrsberuhigten Bereichen („Spielstraßen“), zuletzt im Zuge der Frühlingsstraße/ Römergässchen an der Kindertagesstätte Altstadt.

Leider müssen wir aufgrund einer Vielzahl von Bürgerrückmeldungen feststellen, dass sich die eine oder der andere Verkehrsteilnehmende nicht an die aufgestellten Regeln hält. Die Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) kontrolliert regelmäßig die Einhaltung der Regeln, kann aber aufgrund der Größe des Einsatzgebietes in mehreren Kommunen nicht dauerhaft vor Ort sein. Ein besonderer Dank gilt den Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich bereits an die Regelungen halten! Wir bitten Sie, auch in Ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis dafür zu werben.

Insbesondere in den verkehrsberuhigten Bereichen (blaues Schild, s. Bild) sind eklatante Verstöße festzustellen. Daher weisen wir aus gegebenem Anlass auf die dort geltenden Regeln hin:

Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt.

Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten (ca. 7 km/h).
Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig müssen sie warten.
Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
Die Regel „Recht-vor-Links“ gilt nur innerhalb des Bereichs, jedoch nicht, wenn Sie aus dem Bereich hinausfahren.
Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen (z.B. gegenüber Tiefgarage KiTa Altstadt).
Das Parken vor Einfahrten und Stellplätzen auf angrenzenden Grundstücken ist grundsätzlich unzulässig (z.B. vor Tiefgarage KiTa Altstadt trotz alter Markierung).
Es sei der Hinweis erlaubt, dass bereits bei einer nach Abzug der Toleranz festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h nach dem derzeit gültigen Bußgeldkatalog 80 Euro Bußgeld fällig werden und ein Punkt in das Fahreignungsregister eingetragen wird. Dies ist also schon bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von ca. 30 km/h der Fall. Ein Fahrverbot von einem Monat ist derzeit in politischer Diskussion.

Wir bitten Sie in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse der Gemeinschaft um die Einhaltung der Regeln.

Hermann
Fachbereichsleiter Bauwesen & Stadtentwicklung

Bild: Stadt Obernburg

Kategorien: Amtliche Mitteilungen, Pressemitteilung Stadt Obernburg

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