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Sturmtief Sabine im Landkreis

19.02.2020
Die ganz großen Schäden bleiben aus, im Wald ist es aktuell trotzdem gefährlich

Pressemitteilung vom 18.02.2020
 

Sturmtief Sabine wütet auch im Landkreis

Die ganz großen Schäden bleiben aus, im Wald ist es aktuell trotzdem gefährlich

Miltenberg – Das Sturmtief Sabine war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h angekündigt. Bei solchen Kräften können Bäume mit Leichtigkeit entwurzelt werden. „Deshalb war unser Bangen während des Sturms auch besonders groß“, berichtet Sebastian Spatz vom staatlichen Forstamt (AELF) in Miltenberg. Glücklicherweise blieben großflächige Würfe aus, allerdings wurden zahlreiche Einzelbäume und kleinere Nester geworfen.

Die Gesamtschadensmenge schätzt das Forstamt auf eine Höhe von knapp 16.000 fm. Betroffen sind in der ersten Linie Nadelhölzer. Momentan liegen an vielen Orten Bäume quer über den Weg oder sind noch nicht ganz zur Fall gekommen und hängen in einer benachbarten Baumkrone. „Wir bitten deshalb darum, dass die Bevölkerung den Wald möglichst nicht betritt, da gerade noch akute Gefahr herrscht. Bäume die noch nicht zur Fall gekommen sind, können jederzeit beim nächsten Windstoss umfallen.“, meint Sebastian Spatz.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte die Verkehrssicherheit wiederhergestellt sein. Eine große Herausforderung ist die rechtzeitige Aufarbeitung der umgefallenen Fichten. Diese sind Brutstätten für den Borkenkäfer. Waldbesitzer sollten deshalb ihre Grundstücke kontrollieren und dafür sorgen, dass das Fichtenholz aus dem Wald entfernt wird. Für diese Maßnahme können Sie vom Freistaat Bayern bis zu 12 €/fm gefördert bekommen. Weitere Informationen können Waldbesitzer von den zuständigen staatlichen Revierleitern erhalten

www.stmelf.bayern.de/wald

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