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Gewässerunterhalt

26.02.2019
Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung im HJ 2019 in den Landkreisen AB und MIL

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Das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg möchte auch 2019 Unterhaltungsmaßnahmen
an den o.g. Gewässern durchführen. Die Maßnahmen erstrecken sich über das
ganze Jahr 2019, wobei Schonzeiten und ökologische Belange berücksichtigt werden.
Zu den Unterhaltungsarbeiten gehören das Freimachen des normalen Abflussquerschnittes
der Gewässer, die Verjüngung des Gehölzbestandes und Wahrnehmung
der Verkehrssicherungspflicht (auf Stock setzen und vereinzelte Baumfällungen des
alten Bestandes), die Pflege des bestehenden Bewuchses, Neuanpflanzungen, Arbeiten
zur Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer, sowie kleiner Räumungsarbeiten
zur Verbesserung des Hochwasserabflusses.
Nach Art. 25 BayWG haben die Eigentümer des Gewässers und die Anlieger die Arbeiten
zu dulden. Die Inhaber von Rechten und Befugnissen an Gewässern und die
Fischereiberechtigten haben zu dulden, dass die Benutzung vorübergehend behindert
oder unterbrochen wird.
Die Anlieger und Hinterlieger haben auch zu dulden, dass auf ihren Grundstücken
der Aushub oder das Verbaumaterial vorübergehend gelagert und, soweit es die bisherige
Nutzung nicht dauernd beeinträchtigt, eingeebnet wird.

Das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg bittet alle Anlieger an den Gewässern II. Ordnung
die Flussmeisterstelle Stockstadt zu unterstützen.
In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis:
Bei den jährlich durchzuführenden Gewässerbegehungen seitens des Wasserwirtschaftsamtes
muss leider immer wieder festgestellt werden, dass an den Uferböschungen zunehmend
Kleingartenabfälle, wie Schnittholz von Obstbäumen, Reste von Zier- und Gemüsepflanzen
sowie im größerem Umfang Ablagerungen von Mähgut aus der Pflege von Rasenflächen,
abgelagert werden. Eine Pflege der Uferstreifen wird dadurch sehr erschwert, beziehungsweise
unmöglich gemacht. Außerdem ist dies eine illegale Müllablagerung, die ggf. zur Anzeige
gebracht wird.
Zudem werden bei größeren Hochwasserabflüssen die Ablagerungen abgeschwemmt und
die sich darunter befindliche ungeschützte Uferböschung abgetragen. Dies hat zur Folge,
dass in diese entstandenen Uferanbrüche erneut Abfälle zur Auffüllung eingebracht werden,
die den Zustand beim nächsten Hochwasser noch verschärfen.
Die Gewässer und die Ufergrundstücke sind keine Ablagerungsflächen für jeglichen Hausund
Gartenabfall!
Weiterhin stellen wir fest, dass des Öfteren eigenmächtig Bäume am Gewässer entfernt werden,
wir bitten deshalb die Eigentümer von Ufergrundstücken sich doch mit der Flussmeisterstelle
Stockstadt in Verbindung zu setzen, wenn sie Bäume entlang der Gewässer auf Stock
setzen wollen.
Für Rückfragen stehen wir unter der Telefonnummer 06027 / 4186-0 gerne zur Verfügung.

Kategorien: Amtliche Mitteilungen