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Grüngutentsorgung Frühjahr

13.03.2016
„Frühjahrputz“ im Garten nach dem Winterschnitt - Verwertung und Entsorgung der gröberen Gartenabfälle.

Im Haus- und Ziergarten ist der Obstbaumschnitt jetzt wohl großteils erledigt und die
Gehölze sind zurückgeschnitten. Jetzt kommt die Zeit, in der im Garten aufgeräumt wird, bevor im Frühjahr die neue Saat- und Pflanzperiode beginnt.
Das feinere Schnittgut, wie z. B. von mehrjährigen Staudenblumen und dünne Zweige, ist Rohstoff für den Komposthaufen.
Doch was tun, wenn die Grüngutmenge zur Nutzung im eigenen Garten zu groß ist?
Zunächst sollte man sich immer einen Vorrat an Häcksel bzw. gröberem Kompostmaterial anlegen. Man braucht ihn, um im Komposthaufen feine und feuchte Rohstoffe aufmischen zu können, damit der Kompost nicht verdichtet wird, vernässt und zu faulen beginnt, was mit Geruchsbelästigung verbunden wäre.
Weiterhin kann Häcksel und großblättriges Material zum Abdecken unbepflanzter Gartenflächen verwendet werden, denn der Boden sollte ja nicht unbedeckt daliegen.
Auch Gartenwege können, mit Holzhäcksel gemulcht, trocken und frei von Bewuchs
gehalten werden.
Überschüssige Mengen an Schnittgut und Pflanzenresten können, getrennt in Holziges und Krautiges, an den gemeindlichen Grünabfallsammelplätzen gebührenfrei angeliefert werden. Die Grünabfallsammelplätze sind jedoch nur zur Sammlung von Garten- und Grünabfällen aus Grundstücken zugelassen, die an die kommunale Abfallentsorgung
angeschlossen sind.
Anlieferungen aus Gewerbetätigkeit, z. B. von Gärtnereien, Blumenläden, Garten- und Landschaftsbaubetrieben …, sind unzulässig!
Auch dürfen außer den Garten- und Grünabfällen keine anderen Abfälle auf dem Grünabfallsammelplatz angeliefert werden. So gehören z. B. Orangen- und Zitronenschalen, alte Kartoffeln oder Äpfel und Speisereste in die Biotonne oder auf den Gartenkompost.
Wurzelstöcke können auf den Sammelplätzen nicht verarbeitet und daher auch nicht angenommen werden. Sie sind deshalb gebührenpflichtig über die Müllumladestation Erlenbach am Grünabfallsammelplatz Erlenbach (Öffnungszeiten beachten!) oder über die Kreismülldeponie Guggenberg anzuliefern.
Auch sonstige Grüngutanlieferungen auf den kreiseigenen Anlagen aus Gemeinden mit eigenem Grüngutsammelplatz sind gebührenpflichtig!
Die Kommunen Erlenbach, Elsenfeld, und Obernburg nutzen den Grünabfallsammelplatz Erlenbach und die Gemeinde Eichenbühl den Sammelcontainer auf dem Wertstoffhof der Kreismülldeponie Guggenberg als „gemeindlichen Sammelplatz“ und können dort krautige und holzige Abfälle gebührenfrei anliefern.
Die Annahme von Wurzelstöcken ist aber auch für Kunden aus diesen Gemeinden gebührenpflichtig!
Die Gebühr wird in der Gebührensatzung zur Abfallwirtschaftssatzung festgelegt und
beträgt zur Zeit € 20,00 / to (bis 200 kg pauschal € 5,00).

Weitere Informationen zu Komposteinsatz, Aufwandmengen, Öffnungszeiten des
Grünabfallsammelplatzes, der Kompostieranlage usw. erhalten Sie bei
Herrn Fischer, Abfallberater am Landratsamt Miltenberg unter  09371-501380.
Er beantwortet auch gerne Fragen zu Eigenkompostierung und Biotonne.
(Stand: Frühjahr 2016)

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